Forschungsprojekt "Game Prototyping Framework"

Ort und Zeit

  • Dienstag, 10:00 bis 12:00 Uhr, LF 122 (Erster Termin: 13.4.2010)

Beschreibung

Das Forschungsprojekt „Game Prototyping Framework“ thematisiert die Konzeption, Erstellung und Modifikation nutzergenerierter Inhalte in digitalen Spielen. Im Rahmen des Projekts sollen Methoden und Technologien zur Unterstützung nutzergenerierter Inhalte in digitalen Spielen untersucht und darauf aufbauend prototypische Anwendungen implementiert werden. Darüber hinaus soll nicht nur die reine Erstellung von Inhalten thematisiert werden, sondern auch die Modifikation von Regelsystemen und die Einbindung selbst definierter Regeln erprobt werden.

In den vorangegangenen Semestern wurde bereits der Grundstein für einen Spieleditor gelegt, der im Rahmen des nun fortgesetzten Projekts weiterentwickelt werden soll. Der Editor soll vor allem Einsteigern und fachfremden Domänenexperten die Partizipation an Entwicklungsprozessen ermöglichen und damit die Einstiegshürde, die viele professionelle Entwicklungswerkzeuge vorgeben, senken. Auf der Basis dieses Frameworks sollen nun weiterführende Services und zusätzliche Komponenten entwickelt werden. Mögliche Komponenten sind:

  • Neuentwicklung eines Empfehlungssystems, welches anhand der gewählten Spielelemente und –regeln neue Vorschläge für den Spieler generiert.
  • Automatisierte Erstellung von Spielregeln anhand der (visuellen) Verknüpfung von Spielelementen.
  • Ausbau eines Shop-Systems, in welchem die Spieler gegen Ressourcen-Punkte Spielelemente „kaufen“ können, um damit zu arbeiten.
  • Semantische Anreicherung der Spielelemente, um durch Berücksichtigung dieser Kontext-informationen dem Nutzer die Erstellung von Spielregeln zu erleichtern.

Bestandteil des Forschungsprojekts sind konzeptionelle Arbeiten im Bereich Interface Design und Usability Engineering, die Gestaltung und Implementierung von Werkzeugen zur Generierung von Spielinhalten und Spielmodifikationen, sowie die zielgruppenorientierte Aufbereitung der Nutzungsschnittstellen und Spielinhalte.

Voraussetzungen

  • Grundlegende Programmierkenntnisse (Java oder C++)
  • Motivation sich in formale Prozesse und komplexe Problemstellungen einzuarbeiten
  • Grundlegende Kenntnisse im Interaktionsdesign (Usability Engineering oder Interaktive Systeme)

Anrechnung

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Master-Studiengangs "Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaft" in der Vertiefungsrichtung Informatik und im Master-Studiengang Angewandte Informatik als Forschungsprojekt angeboten. Darüber hinaus können sich auch interessierte Studierende aus dem Diplomstudiengang Angewandte Informatik an dem Projekt beteiligen.

Kontakt

Bitte wenden Sie sich an Jörg Niesenhaus M. Sc..